Monis tierischer Werdegang Schon als Kind war meine Liebe zu Tieren, speziell zu Hunden, sehr stark ausgeprägt. Leider sahen meine Eltern Tiere zwar als respektwürdige Wesen an, aber nicht als Freund des Menschen, und schon gar nicht als Familienmitglied. Deshalb blieb mein Wunsch nach einem eigenen Hund lange unerfüllt. Dafür wurden sämtliche in der Nachbarschaft wohnenden Hunde von mir ausgeführt. Einmal die Woche schlich ich mich heimlich in unser ortsansässiges Tierheim, um beim Versorgen der Hunde und Katzen zu helfen. Kaum flügge geworden, begleiteten mich die vierbeinigen kleinen Freunde. Unvergessen bleibt für mich meine erste „Große“ Hündin Lisa, eine Golden-Retriever Dame. Durch sie kam ich zum Hundesport, Vereinen, Turnieren und Trainertätigkeiten. Nachdem ich Lisa selbst erfolgreich durch mehrere Begleithundeprüfungen begleitet hatte, bildete ich zwei weitere  Hunde, aus Zeitmangel ihrer Besitzer, für diese aus. Viele Stunden verbrachte ich auf dem Hundeplatz, um später dann als Co-Trainerin in der Begleithundeabteilung  mitzuwirken. Ebenso in der Welpenstunde half ich gerne aus. Regelmäßig nahm ich an Seminaren und Vorträgen teil, es gab selten ein Thema, das mich nicht interessiert hätte. Viel habe ich in dieser Zeit gelernt, Fachbücher verschlungen und Hundezeitschriften stapelten sich in unserem Wohnzimmer. Aus vielen Meinungen ziehe ich mir, das für mich richtige Verhalten im Umgang mit unseren Hunden heraus. Ich tendiere in keine bestimmte Erziehungsrichtigung, sondern sehe jeden Hund als Individuum, der genau auf seine Bedürfnisse und Charaktereigenschaften erzogen werden muss. Seit einigen Jahren lebt bei uns ein gemischtes Hunderudel, bestehend aus sehr unterschiedlichen Charakteren, Größen und Gewichtsklassen. Ein Rudel zu leiten erfordert Geduld, Konsequenz, Wissen und Einfühlungsvermögen. Ich kann behaupten, dieser Abschnitt in meinem Leben fordert mich täglich - in dieser Zeit habe ich mehr gelernt als in den Jahren der aktiven Hundevereinszeit. Zusätzlich nehmen wir immer wieder Pflegehunde aus dem Tierschutz vorrübergehend bei uns auf, sie bleiben bei uns bis sie gefestigt sind, um dann in ein eigenes Zuhause ziehen zu können. Sowohl die Integration in das bestehende Rudel, wie auch die Vorgeschichten dieser meist armseligen Vierbeiner, stellen immer wieder neue Herausforderungen dar. Ich würde mir niemals anmaßen mich als Hundetrainerin zu bezeichnen – aber als erfahrene Hundeführerin, mit einigem Wissen und der Fähigkeit hündisches Verhalten zu verstehen. Obwohl die Zeit mit einem großen Rudel knapp bemessen ist, nehme ich gerne an Seminaren teil und werde im Frühjahr 2012 die Prüfung nach § 11 des Tierschutzgesetzes ablegen.